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Katja Maymulin: Stiftebox von Faber Castell

Vom Gebrauch gezeichnet ist die kleine Blechschachtel, die Katja Maymulin als museumswürdigen Gegenstand vorschlägt. Ihren Schätzungen nach dürfte die Verpackung für Stifte etwa 80 Jahre alt sein. Die Spenderin ist Jahrgang 1942 und hat das Behältnis von Faber Castell aus Nürnberg ihrer Erinnerung nach von ihrem Großvater geerbt. Auf jeden Fall befindet es sich in ihrem Besitz „seit sie denken kann“. Für Frau Maymulin ist es ein Relikt aus Zeiten, in denen man noch nicht alles im Überfluss hatte. „Mir war die Schachtel bedeutsam und ich habe meine Buntstifte darin aufbewahrt. Sie hat heute noch einen festen Platz auf meinem Schreibtisch.“ Für die Spenderin ist das Objekt ein Zeugnis aus der vordigitalen Vergangenheit, als Kinder noch keinen Computer und Plastikspielzeug in rauen Mengen hatten. In ihrer Kindheit wurde viel gezeichnet und gemalt, so die Vorschlagende. Die Schachtel könne als Symbol für einen Kulturwandel stehen.

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