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Lahn-Registrier-Kasse

Ein besonders imposantes Objekt schlägt Helmut Fritz als museumswerten Gegenstand vor: eine alte Registrierkasse. Aufgrund ihres Gewichtes musste sie mit einer Sackkarre zum Fototermin gebracht werden. Herr Fritz verbindet mit dieser Ladenkasse ganz persönliche Erinnerungen, denn sein Vater Willy war Registrierkassenmechaniker und gründete 1946 in Gießen die „Lahn-Registrierkassen-GmbH“ (1948 - 1980). Das nun vorgestellte Exemplar hat seine Dienste im ehemaligen „Schuh Karl“ verrichtet, einem Schuhladen, der am innenstädtischen Anfang der Bahnhofstraße angesiedelt war. Nach Geschäftsaufgabe dieses Gießener Originals, das durch seine altertümlichen Auslagen sagenumwoben war, ging die Kasse in den Besitz des Sohnes Helmut über. Das gewichtige Stück wurde einst aus 2500 Einzelteilen zusammengebaut und zeugt durch aufgeklebte Zettel und Hinweise („Keine Geldrückgabe – Umtausch jederzeit“) von seiner alltäglichen Nutzung. Besonders hingewiesen wird vom Überbringer auf die kleine Platte oberhalb der Lade – hierauf konnte man Münzen fallen lassen, um am Klang zu erkennen, ob es sich um Falschgeld handelt. Herr Fritz notiert zu seinem  Vorschlag, dass diese Kasse museumswürdig sei, weil sie in Gießen erfunden, gebaut und lange in Benutzung war.

 

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