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Gießener Adressbücher von 1939 und 1941

Zwei Adressbücher, die noch wie solide gebundene, dicke Wälzer aussehen, stellt Karin Jung vor. Diese Adressbücher sind nach Auskunft des anwesenden Stadtarchivars Dr. Ludwig Brake früher alle zwei Jahre neu aufgelegt worden. Sie sind Vorläufer der späteren Telefonbücher und enthielten neben dem alphabetischen Einwohner- und Straßenverzeichnis auch einen Behördenteil, sowie einen Sitzplan des Stadttheaters und sogenannte Jubiläumstafeln für Geschäfte. Frau Jung hat zwei Exemplare aus den Jahren 1939 und 1941 mitgebracht. Sie notiert dazu: „Wenn man in den Büchern liest, findet man sehr interessante Leute, Geschichten und Hinweise auf Familien und Bekannte, mit denen man auch verbunden ist.“ So weisen diese Gießener Bücher tief ins Innenleben des einstigen Stadtlebens und zeigen ebenso vielfältige Verbindungen in die heutige Zeit. Zum Fototermin haben die Anwesenden diese historischen Verzeichnisse bereits ausgenutzt und ihnen bekannte Gießener Familien nachgeschlagen.

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