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Finnische Frauentracht

Dr. Virpi Nurmi

Die aus dem nördlichen Europa stammende Gießenerin schlägt eine finnische Frauentracht vor, die aus dem Besitz ihrer Mutter stammt. Die selbst geschneiderte Tracht mit passendem Täschchen erscheint fast neuwertig und verweist darauf, dass sie nur zu besonderen Anlässen und Feiertagen getragen wurde. Auf die Idee, für das künftige Museum eine Tracht vorzuschlagen, kam Frau Nurmi im Rahmen einer Veranstaltung im Zentrum für interkulturelle Bildung & Begegnung (ZiBB), in deren Rahmen die Traditionen der in Gießen lebenden Migranten vorgestellt wurden. Gießen ist ein Ort, der in besonderem Maße von Transit und Migration geprägt ist und in dem viele Menschen aus unterschiedlichen Nationen zusammenleben. Die Finnen machen in diesem Kontext eher eine kleine Minderheit aus. Trotzdem könnte diese Tracht ein lebendiger Beleg Gießener Migrationskultur sein, so Virpi Nurmi.

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