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Hoinkrührer

Cornelia Mim, Bärbel Weigand und Renate Binder (Werkstattkirche)

Cornelia Mim, Bärbel Weigand und Renate Binder von der Werkstattkirche in der Nordstadt fanden für ihren Objektvorschlag ein historisches Werkzeug. Dieses funktioniere gleichzeitig als Sinnbild für die Arbeit der Werkstattkirche, in deren Rahmen sie sich sehr engagiert einbringen. Sie brachten einen sogenannten „Hoinkrührer" mit, der früher zum Zubereiten von Pflaumenmus genutzt wurde. Diese Tätigkeit konnte man nicht allein verrichten, sondern nur in Gemeinschaft oder in kleinen Teams. Dies ist ein Sinnbild für die Gemeinwesenarbeit der Werkstattkirche, die nur dann funktioniere, wenn viele sich gemeinsam einsetzen, so die Überbringerinnen. Diese Art der aufwendigen Pflaumenmusherstellung wird heute nicht mehr praktiziert, so dass der „Hoinkrührer“ mittlerweile ein Erinnerungsstück geworden ist. Er wurde von Ernst Petri zur Verfügung gestellt, der in der Nordstadt lebt und aus dessen Familienbestand das Rührgerät stammt.

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