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Labor[Gespräche] Vierter Aufschlag: Unmögliche Utopien oder denkbare Ansätze?

Eine Ausstellung in Kooperation des Projekts Stadt[Labor]Gießen mit der Technischen Hochschule Mittelhessen (Fachbereich Bauen im Bestand / Prof. Nikolaus Zieske) zu Gast im Oberhessischen Museum

Laufzeit der Ausstellung: 17. bis 27. August 2018

Eine sehr plastische Fortsetzung erfuhr die Reihe der Labor[Gespräche], in deren Rahmen Ideen und Konzepte für ein zeitgemäßes Oberhessisches Museum mit der Stadtgesellschaft diskutiert und erprobt werden im August 2018. Anhand einer Ausstellung architektonischer Entwürfe von Studierenden der THM, die über 14 Tage zu Gast im Wallenfels’schen Haus war, wurde die Frage gestellt , welche Visionen für das Gießener Museum wünschenswerte oder realistische sind.

Zum Hintergrund: Unter dem Titel Locus urbanus identitate Gießen waren Masterstudierende der Architektur im Sommersemester 2018 dazu aufgefordert, sich mit den zwei Gebäuden des Oberhessischen Museums am Kirchenplatz auseinanderzusetzen. Dazu sollten das Wallenfels’sche sowie das Leib’sche Haus zu einem zeitgemäßen Museumsbau erweitert und umgestaltet werden. Der Leitgedanke war, einen Ort zu schaffen, der (Stadt)Identität, Atmosphäre und Öffentlichkeit stiftet sowie Barrierefreiheit bietet. Die Konzepte für eine bauliche Erweiterung hatten zudem die bestehende Substanz zu integrieren.

Erstaunlich sind die sehr unterschiedlichen Konzepte und Lösungen zu nennen, die die angehenden Architekten vorgelegt haben. Eine Auswahl dieser Pläne und Modelle für ein zeitgemäßes OHM wurde zum Anlass genommen, um folgende Fragen zu diskutieren: Wie muss ein zeitgemäßes Museum baulich verfasst sein, um ein Ort städtischer Identität zu sein? Wie weit darf in das eingegriffen werden, was vorhanden ist? Wie kann baulich Öffentlichkeit generiert und wie Atmosphäre gestiftet werden? Diese und andere Fragen sollten Studierende, Lehrende und die interessierte Stadtgesellschaft in ein gemeinsames Gespräch bringen – einen Rahmen hierzu bot eine öffentliche Diskussionsrunde am 18. August im Netanyasaal.

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