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12 x Gießen - Vom Hügelgrab zum Kletterwald

„12 x Gießen – Vom Hügelgrab zum Kletterwald“ heißt die Ausstellung, die am 21. April eröffnet und anhand von 12 Objekten die Geschicht(en) von Gießen erzählen wird. Die ausgewählten Exponate stehen beispielhaft für wichtige Epochen der Stadtgeschichte. Sie reichen von der Vor- und Frühgeschichte bis in die Zeitgeschichte und lebendige Gegenwart. Aus diesem Anlass wurden 8 Objekte aus den Beständen des Oberhessischen Museums ausgewählt und durch 4 weitere aus der jüngeren Gegenwart ergänzt.

Die Präsentation arbeitet mit verschiedenen Zugängen: textlich, audiovisuell, durch die Inszenierung der Gegenstände und mit ausstellungspädagogischen Beigaben. Zudem wird der Versuch unternommen, den Blick immer wieder auf jene Menschen zu richten, die in Sammlungen, Magazinen und Archiven eher weniger vertreten sind – also auf die Frauen, arme Bevölkerungsgruppen oder Minderheiten.

Bürgerinnen und Bürger wurden gezielt in den Vorbereitungsprozess der Ausstellung mit einbezogen: bewährte Vereine, kundige Experten und literarisch Bewanderte zur Geschichte der Stadt, aber auch Leute aus bis jetzt museumsfernen Stadtteilen. Es wurden Erinnerungsveranstaltungen durchgeführt, um auch die Gießenerinnen und Gießener mit Migrationshintergrund nach ihrem Teil des kulturellen Gedächtnisses Gießens zu befragen.

12 x Gießen möchte ausdrücklich auch jene erreichen, die das Oberhessische Museum bisher nicht als „ihren Ort" wahrgenommen haben.

Kuratiert von Dr. Georgia Rakelmann und Dr. Ludwig Brake

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