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Über das Ansehen der Stadt -
Gießener Ansichten aus fünf Jahrhunderten

Eröffnung: 11.11.2018 um 11 Uhr

Ausstellungsort: KiZ / Kultur im Zentrum, Südanlage 3a oder über Japanischer Garten / Löberstr

Laufzeit der Ausstellung: 12.-25.11.2018

Öffnungszeiten: Di - So 10-18 Uhr

 

Das Oberhessische Museum befindet sich auf dem Weg zu einer Neukonzeption. Dafür wurde unter Federführung des Kulturamtes das Stadt[Labor]Gießen entwickelt. Auf zwei Jahre angelegt soll es die aktive Einbindung der Bürgerinnen und Bürger bei der Neugestaltung und Entwicklung des Oberhessischen Museums bewirken.

Um diesen Prozess in Gang zu setzen, werden in Labor[Ausstellungen] neue Themen, Konzepte und Präsentationen erprobt.

„Über das Ansehen der Stadt. Gießener Ansichten aus fünf Jahrhunderten“ ist die zweite Labor[Ausstellung] in diesem Rahmen.

Die Ausstellung zeigt den Wandel in der Wahrnehmung der Stadt und in den unterschiedlichen Darstellungskonventionen an Beispielen von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Sie wendet sich an alle, die an der Geschichte Gießens interessiert sind und bietet eine neue Perspektive auf bekannte und weniger bekannte Darstellungen. Vor allem richtet sich die Ausstellung aber an jene, die das Oberhessische Museum und seine Bestände bislang noch nicht kennen und nimmt sie mit auf eine Entdeckungsreise, die zeigt, dass die Veränderungen des Stadtbildes keineswegs nur eine lästige Erscheinung unserer Gegenwart sind, sondern das Merkmal der Stadt an sich.

Der Titel der Ausstellung spielt mit der Mehrdeutigkeit des Begriffes „Ansehen“. Zum einen ist damit das Begriffsfeld von „Achtung“, „Image“, „Ruf“ und „Wertschätzung“ gemeint. Zum anderen wird darunter „anschauen“, „betrachten“, „in Augenschein nehmen“ und „beobachten“ verstanden. Auf beiden Ebenen wird zudem der Blick von außen, also jener des auswärtigen Betrachters ebenso berücksichtigt, wie jener der Stadt selbst, also ihrer Bewohner und Institutionen.

Es geht gewissermaßen um die Fremd- und Selbstdarstellung wie um die Fremd- und Selbstwahrnehmung. Um diesen Ansatz in der Ausstellung umzusetzen, wird eine entsprechend weite Spanne unterschiedlicher Genres, Bildgattungen und Darstellungstypen berücksichtigt. Sie reicht von den klassischen Veduten und Stadtansichten über die nutzungsbezogenen Architektur- und Bauzeichnungen sowie die kartographischen Darstellungen bis hin zu Postkarten, Erinnerungsblättern, Presse- und Privatfotographie. Nicht zu vergessen sind hier zudem die Darstellungen auf Medaillen, Stammbuchblättern oder Geschirr.

Die gezeigten Objekte stammen vor allem aus den Beständen des Oberhessischen Museums und des Stadtarchivs Gießen. Hinzu kommen einige Leihgaben anderer Einrichtungen und von Privatpersonen.

Kuratiert von Prof. Holger Th. Gräf und Stefanie Funck

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